Written by Florian Kazimirski

On March 23, 2019

Vu-Jàdé ist der Titel der zweiten Ausstellung der Galerie Minimal. Er beschreibt das Gegenteil der Erinnerung im Neuen – also dem Déjà-Vu – und damit das Neu Entdecken im Altbekannten. Ein wundervolles Wort um die Wirkung Minimaler Fotografie zu beschreiben. Geht es doch genau darum, seinem Alltäglichen etwas Überraschendes abzuringen. Durch einen liebevollen Blick auf das Banale eine neue Sichtweise zu etablieren und damit die unendlichen Erscheinungsformen des Momentes aufzuzeigen.

Vernissage: Freitag 26.04. 18 – 22 Uhr
Führungen: 10. Mai*, 24. Mai*, 7. Jun*, 22. Jun*, 5. Jul *

Finissage: 19. Jul *

* jeweils 18 – 22 Uhr/Führungen jede volle Stunde

Oder mit Termin

+49 (0) 30 235 68 0 48
info@galerie-minimal.com

Vu-Jàdé

Unsere Wahrnehmung ist eine Konstruktion unseres Gehirns. Ein permanenter Abgleich unseres Bewusstseins von äußeren und inneren Sinneseindrücken und die Kategorisierung in ein Raster tief verwurzelter Muster.

Déjà-vu.

Jeder Wunsch nach Veränderung ist eine Entscheidung gegen diese Trägheit der eigenen Strukturen und sie beginnt stets mit einem Perspektivwechsel auf das nur allzu Vertraute. Dieser Wunsch muss alltäglich aufs Neue gewagt werden, um zu neuen Mustern zu reifen. Da er sonst an sich scheitert.
Einen solchen Perspektivwechsel verbildlichen die Künstler*Innen der Galerie Minimal. Sie schöpfen aus dem Alltag und komponieren ihn neu.

Vu-Jàdé.

Maarten Rots

Amanda Briggs

Stanislas Augret

Giacomo Tintori

Künstler

In dieser Ausstellung zeigen wir abstrakte Fotografien von

  • Maarten Rots
  • Amanda Briggs
  • Giacomo Tintori
  • Stanislas Augris.

Vernissage: Freitag 26.04. 18 – 22 Uhr
Führungen: 10. Mai*, 24. Mai*, 7. Jun*, 22. Jun*, 5. Jul *

Finissage: 19. Jul *

* jeweils 18 – 22 Uhr/Führungen zu jeder vollen Stunde

Oder mit Termin

+49 (0) 30 235 68 0 48
info@galerie-minimal.com

Galerie Minimal

Minimale Fotografie beschreibt einen Stil, der nach Objektivität und Sachlichkeit strebt. Es geht weniger um handwerklich- technischen Aufwand, nicht um aufwendige Inszenierung, bahnbrechende Bearbeitung… Es geht viel mehr darum, das Alltägliche zu komponieren.

Die Ästhetik aus der Banalität zu extrahieren und die Banalität der Ästhetik zu exponieren.

Wenn du noch mehr über minimale Fotografie erfahren möchtest, findest du viele interessante Beiträge in unserem Magazin.

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